Annanaannanannananna.
So sah es lange aus in meinen Gedanken, sie und ich, ich und sie, eine Person.
Annana, Ananna. Eine einsame Zweisamkeit, aber das war okay.
Zumindest habe ich mir das eingeredet.
Aber natürlich war nichts okay.
Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass es auf diese Weise nicht weitergeht, bis wir wieder zwei wurden, Anna und Ana, Ana und Anna. Da erst habe ich versucht, dagegen anzugehen. Halbherzig. Einen Schritt vor und zwei zurück.
Es hat noch länger gedauert, bis ich begriffen habe, dass es nur eine geben kann.
Und ich habe mich für Anna entschieden.
"Bist du magersüchtig?", werde ich manchmal gefragt.
Dann zögere ich.
Einerseits nein, denn ich halte ein gesundes Gewicht, abnehmen möchte ich nicht mehr, ich habe wichtigere Dinge im Kopf als Kalorien.
Andererseits ja, denn zu oft habe ich noch Tage, an denen ich mich leichter wünsche, an denen das Essen schwer fällt und jeder Bissen nach Staub schmeckt.
Ich bin nicht mehr anorektisch, aber bin ich gesund?
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