Wozu?
Wozu?
Wozu?
Dieses eine Wort
sirrend und summend
wozu?
von rechts nach links
wozu?
von unten nach oben
wozu?
Diese eine Frage
stechend und brennend
wozu?
von links nach rechts
wozu?
von oben nach unten
wozu?
Es ist
müßig und sinnlos
sei still!
der immerselbe Rhythmus
sei still!
Kopf gegen Wand
sei still!
Es ist
im Damals und Heute
unerträglich
nicht zu ändern
unerträglich
niemals endend
unerträglich
Denn
wie man es dreht
und wendet
am Ende
bist du doch
gegangen.
Was bleibt
ist die Hoffnung
mich irgendwann
zu gewöhnen
an
diese Existenz
im Schmerz.
Hallo meine Süße <3
AntwortenLöschenHihi, Lieblings-Lovely? :3 Das fand ich zuckersüß von dir *-*
Ich würde dir ein Schluck reichen, das weißt du doch.
Hm. Ich will am liebsten GAR NICHT am Boden liegen. Teppich hoch, drunter kehren und den kleinen Hügel ignorieren, der dort entsteht. Nur keine Vase raufstellen ...
Ja kann sein. Aber wann habe ich genug Stabilität erreicht?
Das kommt jetzt sicherlich widersprüchlich zu dem Absatz über mir, aber du hast recht. Ich will darüber reden, um es endlich hinter mir lassen zu können.
Danke, dass du mir in dieser Hinsicht Mut gemacht hast. Einmal, wirklich einen Wechsel zu wagen und nicht mit der Tür ins Haus fallen zu müssen.
Harte Fakten - nein. Er weiß, dass es jemand war, der mir nahestand. Das ist alles. Und nein, ich wurde es oft gefragt, aber ich könnte ihm niemals zeigen, was ich schreibe auf Blogger.
Wozu?
Eine rhetorische Frage, nehme ich an. Sei dir gewiss, nicht nur du und ich, jeder stellt sich einmal diese Frage. Nur hat sie, je nach der Geschichte hinter dem Menschen, unterschiedlich viel Gewichtung.
Ich kann dir eine Antwort darauf nicht geben, denn die muss jeder für sich selbst finden.
Vielleicht hilft dir aber etwas anderes.
DAMIT du die Sonne wieder aufgehen siehst.
DAMIT du einmal auf dem Sofa sitzen, Schokopudding löffeln und dir sagen kannst: Ich darf mir das erlauben.
DAMIT du genießen kannst.
Ich weiß nicht, wer gegangen ist ... aber häng deine Existenz nicht an eine andere Person. Du bist ein eigenständiger Mensch und du hast es bis hierher geschafft und du schaffst es weiter.
Alles Liebe dir
Lovely
https://scontent-b-vie.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/v/t1.0-9/1978780_915232078500916_7864449337261444064_n.jpg?oh=04b0d38fcd5a33d7c08b7cb0470471d4&oe=5538B59C
AntwortenLöschenIch weiß nicht. Kann man sich daran gewöhnen? Ich glaube und hoffe, dass die Therapie dir helfen wird, das alles zu verarbeiten. Und dass sich der Schmerz dadurch bessern kann. Nach und nach.
AntwortenLöschenWie geht es dir inzwischen?
Ich hab einen täterloyalen Anteil in Verdacht, der zurück in die Heimatstadt wollte, aber genau weiß ich es nicht. Weihnachten könnte der Auslöser gewesen sein. An Weihnachten gehört man ja in die Herkunftsfamilie...
Mein Freund ist mir so wichtig, ich habe irgendwie Angst, wie er reagiert, und dass ich daran scheitere, zu erklären, wie sich das anfühlt mit den Anteilen. Dass sie nicht komplett getrennt von mir sind, aber eben auch nicht ich. Vielleicht auch, dass er denkt, ich bilde mir das alles nur ein. Ich fühle mich total unbehaglich, wenn ich versuche, darüber zu sprechen, und eigentlich glaube ich mir selber kaum.
Danke für die Buchempfehlungen :) Das Kartengeheimnis kenne ich, das habe ich als Kind mehrmals gelesen, ein wirklich schönes Buch. - Hm, in letzter Zeit fand ich "Die Flüsse von London" von Ben Aaronovitch sehr spannend und lustig, das ist Urban Fantasy + Krimi. Es gibt mittlerweile drei Folgebände. Zu meinen Lieblingsbüchern gehört "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn, ein Roman über die Kindheit und Jugend eines sensiblen, intelligenten Arbeitermädchens, das nicht in ihre Welt passt und daraus ausbrechen will. Vielleicht gefällt dir das auch :)
Deinen Umgang mit Worten bewundere ich wirklich sehr. Du drückst dich schmerzlich treffend aus und ich kann mich immer hinein versetzen, in dem was du sagst. Leider fällt mir derzeit nichts ein, was dir diese Qual nehmen könnte, diese drückenden Fragen, die sich endlos nur im Schädel umher wälzen. Lovelys Absatz mit den DAMIT-Sätzen empfinde ich schon passend. Auch wenn man sich dies für andere von Herzen wünscht und für sich selbst meist nicht sehen kann, vielleicht nicht mal mehr erhoffen.
AntwortenLöschenBitte bleibe stark.
Liebe Grüße
Emaschi