Was ich gelernt habe...
... Es geht immer weiter, und das ist wundervoll.
... Die Rechnung "niedrigstes Gewicht = höchstes Glück" geht definitiv nicht auf.
... Der Weg ist das Ziel, nicht das Ankommen.
... Die Wahrheit liegt meist zwischen schwarz und weiß. Deswegen ist sie aber noch lange nicht grau - die Welt besteht aus so viel mehr Farben.
... Ruhe ist ebenso wichtig wie Aktivität.
... Entscheidungen sind niemals richtig oder falsch. Nur treffen muss man sie - und mit den Konsequenzen muss man leben können.
... Damals hatte ich keine Wahl, jetzt habe ich sie. Und ich habe sie jede Sekunde aufs Neue.
... Auch wenn der neue Weg oft schwieriger ist als der alte, er lohnt sich unendlich.
... Neugier ist eine Tugend.
... Niemand wird mich retten, das muss ich schon selbst tun.
Worauf ich ein Recht habe ...
... sind meine Gefühle. Traurig, albern, wütend, verspielt, trotzig, glücklich... alle Gefühle sind richtig, dürfen da sein und ich darf sie annehmen.
... Einen Schritt zurück zu machen oder hinzufallen.
... Entscheidungen zu treffen, die andere nicht in Ordnung finden.
... Entscheidungen zu treffen, die andere in Ordnung finden.
... Um Hilfe zu bitten und diese anzunehmen.
... Dinge zu machen, welche mir gut tun.
... Nicht zu funktionieren, Fehler zu begehen.
... Menschlich zu sein.
... Mich lieb zu haben, mit allen Narben.
... Lieb gehabt zu werden, so wie ich bin.
... Mir alle Zeit der Welt zu lassen.
Was ich mir wirklich wünsche...
... Weiterzumachen.
... Weiterzuträumen.
... Weiterzulernen.
... Weiterzustaunen.
... Weiterzulieben.
... Weiterzuforschen.
... Weiterzuwachsen.
... Weiterzuleben.
Danke, dass ich hier sein darf.
Das ist ganz schön viel. Vergiss es nicht oder lies noch mal nach. Es ist alles wahr.
AntwortenLöschenDanke, dass ich hier ein bisschen an deinem Leben teilhaben darf.
Alles Liebe!
Das klingt so schön ♥
AntwortenLöschenUnglaublich lebensbejahend und das, obwohl es dir in letzter Zeit so schlecht ging. Ich bewundere dich ein bisschen dafür.
Ja, stimmt, meine Therapeutin sagt auch immer, es komme nur darauf an, wie es für mich ist, und nicht, ob das irgendeinem Lehrbuch entspricht oder ob die Traumaerinnerungen irgendwie nicht auf der Realität beruhen (könnte ich mir ja alles nur einbilden :/ der Gedanke kommt immer wieder)... Ich finde das irgendwie beruhigend.
Danke für den Tipp mit dem Atmen, ich hab das gestern noch probiert und es hilft tatsächlich teilweise gegen den Würgereiz und dieses Gefühl, mich übergeben zu müssen. Ich hasse das. Meistens kotze ich nicht - aber dieses ätzende Gefühl :/
*indiedeckeeinkuschel* ^^
Alles Liebe dir!
Eine wundervolle Ansicht.
AntwortenLöschenBehalte sie bei, schließe sie ganz fest in dein Herz ein.
Ich wünsche dir nur das erdenklichen beste für dieses Jahr, und natürlich für alle folgenden.
Alles Liebe,
Belle
Hallo meine liebe Anna <3
AntwortenLöschenHm, ein Ritual? Für mich? Danke :)
Ich hatte mir auch gehofft, dass mit der Traumaarbeit würde irgendwie schneller gehen. Gleichzeitig wusste ich aber, dass das nur eine Illusion war, die ich mir selber machte.
Ja stimmt, an die Ansicht erinnere ich mich ziemlich gut. Dein erstes Kommentar, glaube ich, war, dass ein Leben gänzlich ohne Traumafolgen möglich sei.
Ehrlich, ich bewundere deinen Optimismus in dieser Sache, aber ich kann ihn leider nicht wirklich teilen. Nicht nur aus eigenen Erfahrungen.
Ja, ich hatte bisher noch keine Stunde bei ihm, erst am Dienstag. Ich hoffe, ich traue mich, die Sache anzusprechen ... hm.
Nun ja, egal, wie oft du mir das noch sagen wirst - ich bin doch immer wieder erstaunt, dass ich dir mit meinen Worte etwas vermitteln kann, dass dich berührt. Das ist mir die größte Freude daran.
Dankeschön. Für dich war natürlich auch eine Kerze dabei. <3
Was für ein schöner Post. Druck ihn dir aus und häng ihn dir an die Wand, dann kannst du dich jeden Tag erinnern, wie weise du bist ;)
Alles Liebe dir und eine Umarmung zurück,
Lovely
Hallo Anna,
AntwortenLöschendanke für Deinen Kommentar, es freut mich, dass Du aus dem vergangenen Jahr und den Jahren davor so viel Positives für Dich ziehen konntest. Ich wünsche Dir, dass auch 2015 derart schöne Erkenntnisse für Dich bereit hält. Ich selbst sehe 2014 rückblickend ziemlich negativ und auch im Hinblick auf das neue Jahr bin ich misstrauisch. Das Leben kann schäbig sein, die Menschen erstrecht.
Was unsere Unterhaltung betrifft, natürlich gebe ich sofort zu, dass das von Dir beschriebene Verhalten mancher Männer Frauen gegenüber herabwürdigend ist. Ich kann verstehen dass Dich das wütend macht, auch wenn ich als Mann tatsächlich das ganze nur theoretisch im Kopf nachvollziehen kann.
Ich habe mich übrigens von Deinem Post nicht persönlich angegriffen gefühlt. Es ist nur so, dass ich oft über den Themenkomplex Partnerschaft/Liebe/Sex nachdenke, da ich schon seit Jahren in der Gegenteiligen Situation zu Dir bin. Ich weiß sehr gut, wie es ist, unscheinbar und unsichtbar zu sein.
Liebe Grüße
Pirandîl
Hey du :)
AntwortenLöschenErst einmal: das da oben ist ein wundervoller Artikel. Punkt. Ich musste so lächeln deswegen <3
Das Komische ist, es sind ja keine Schmerzen... es ist... als würde die Hälfte des Films fehlen. Die Schmerzen sind nicht da, die Reaktion des Körpers darauf schon... hm. Oder als würde mein Körper sich an etwas "erinnern", das ich nicht kenne und von dem ich nicht alles mitbekomme - okay, der Satz macht mir jetzt Angst.
Aber danke für deinen Tipp. Wie meinst du das mit dem Zusammenrollen...? Dass man so den Atem besser spürt oder wie?
*glitzer*
PINK FLUFFY UNICORNS DANCING ON RAINBOWS <3
Mach ich (: also... den hier kannst du veröffentlichen^^
AntwortenLöschenOh, solche Heten sind da immer herzlich willkommen (; solltest du machen, ich nehm sie auch gerne mal mit xD
Anna, Anna, Anna... ich müsste meinen Schuld- und ebenso meinen Verantwortungskomplex ja lieben, weil sie von dir diagnostiziert wurden^^ .. aber ich kann dazu eigentlich nur sagen: das ist mein Leben. klar könnte ich es ändern, aber welche Konsequenzen hätten erst die Veränderungen? Wie dein toller Post sagt: "Entscheidungen sind niemals richtig oder falsch. Nur treffen muss man sie - und mit den Konsequenzen muss man leben können." Ich kann damit leben... oder jedenfalls tot bin ich (noch) nicht.
Das freut mich sehr. Wenn ich fragen darf, wie kannst du deinen gesundheitlichen Zustand mit Arbeit und dem Stress in deiner eigentlichen Freizeit vereinbaren?
Es tut mir leid, derzeit bin ich ohnehin knapp der Worte und dein Eintrag hat mich umso sprachloser gemacht. Viel wurde gelernt, so viel Weg liegt noch vor dir, vor uns. Bitte fühle dich von mir gedrückt, sofern das in Ordnung ist.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Emaschi