„Kind, siehst
du aber mager aus!“
Ich blinzle,
irritiert. „Was?“
Es dauert
einen Moment, bis ich das eben Gehörte verarbeitet habe.
Er deutet auf
meine Oberschenkel: „Diese dürren Beine! Du hast doch sicher abgenommen. Dabei
würden dir ein paar Kilo mehr so gut stehen… Was sagt denn dein Arzt dazu?“
Immer noch
verwirrt versichere ihm, dass ich nicht abgenommen habe, mein Gewicht normal
und mein Arzt sehr zufrieden mit mir ist.
Abends, als
ich alleine im Bett liege, bin ich immer noch sprachlos.
Mein Papa hat
etwas an mir bemerkt, ganz von allein! Mein Papa macht sich Sorgen um mich!
Langsam lasse
ich meine Hände über Knochen und Narben wandern. Und schäme mich ein wenig
dafür, dass mich das so glücklich macht.
Genau so dachte ich es auch als mein Dad es damals sagte, mein Vater dem sonst nicht mal auffiel, wenn ich meine Haare färbte. Ja, das bleibt mir auf ewig in meinem Kopf hängen.
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